Die Grünen in der dogmatischen Sackgasse

Ein merkwürdig hohles Pathos schwang in vielen Reden dieses grünen Wahlparteitags 2017 mit. Rhetorische Stilblüten wie „vielleicht landen wir in Jamaika, aber doch nur, um weiter Kalifornien zu sein“ hatten Konjunktur. Anton Hofreiter machte dann gar in einer waschechten Wutrede unmissverständlich deutlich, worum es im Kern geht: „Wir wollen aber nicht wegen der verdammten Dienstwagen… Die Grünen in der dogmatischen Sackgasse weiterlesen

Wettbewerb und Kooperation aus evolutionstheoretischer Perspektive

Nach der neoklassischen Wirtschaftstheorie sind kooperativem Verhalten im herkömmlichen Sinn enge Grenzen gesetzt. Ohne die Möglichkeit bindende Verträge abzuschließen, strebt der Homo oeconomicus stets den Nash-Gleichgewichtspunkt an. Ein Verhalten, das mit zunehmender Anzahl der Spieler wohl eher dem herkömmlichen Verständnis von Wettbewerbsverhalten entspricht. Ändert sich dies, wenn man sich nicht auf die neoklassische Wirtschaftstheorie sondern… Wettbewerb und Kooperation aus evolutionstheoretischer Perspektive weiterlesen

Die selbsternannten Wächter „der“ Moral und ihre Schwierigkeiten mit den Erfahrungswissenschaften

Dieser Beitrag ist auch auf Ökonomenstimme (Teil 1 & Teil 2) erschienen. 1. Die gröbsten „Missverständnisse“ Thomas Beschorner und Martin Kolmar haben mit einer Replik („Die Ökonomik und ihre Schwierigkeiten mit der Moral„) auf meinen Beitrag („Der VW-Skandal, die Wirtschaftsethik und die Wissenschaft„) reagiert, die bei näherem Hinsehen noch mehr Fragen aufwirft als ihre zuvor… Die selbsternannten Wächter „der“ Moral und ihre Schwierigkeiten mit den Erfahrungswissenschaften weiterlesen