Die Misere des Ökologismus

Dieser Beitrag ist auch auf The European erschienen. Als Ökologismus bezeichnet die Politikwissenschaft eine Weltanschauung, die bei Umweltproblemen mehr Wert auf symbolisches Handeln und den damit verbundenen Lifestyle legt, als auf das tatsächliche Ergebnis des Handelns. Demonstrative Gesinnungsethik ist also ein charakteristisches Merkmal dieser Denkungsart. Man könnte meinen, dass Ökologismus vor allem kennzeichnend für Teile… Die Misere des Ökologismus weiterlesen

Alternativlosigkeit als Methode: Die Stellungnahme der Deutschen Akademien der Wissenschaften zur Agrarpolitik

Die deutschen Akademien der Wissenschaften (DAW) haben kürzlich eine „Stellungnahme“ zum Thema „Biodiversität und Management von Agrarlandschaften“ herausgegeben DAW (2020). Finanziert wurde die Studie aus Mitteln der Leopoldina, die als Nationale Akademie der Wissenschaften ihre Grundfinanzierung durch den Bund und das Land Sachsen-Anhalt erhält. Am Beginn der Stellungnahme steht die empirische Einschätzung, dass die „Agrarlandschaft… Alternativlosigkeit als Methode: Die Stellungnahme der Deutschen Akademien der Wissenschaften zur Agrarpolitik weiterlesen

Normative Werturteile und Wirtschaftswissenschaft

Erfahrungswissenschaften erzeugen Wissen über die erfahrbare Welt, das häufig neue Handlungsspielräume eröffnet. Ob und wie diese Handlungsspielräume genutzt werden sollen, kann mit den Mitteln der Erfahrungswissenschaften aber nicht bestimmt werden. Hierzu sind normative Ethiken notwendig, aus denen sich Handlungsziele ableiten lassen. Da kein allgemeiner Konsens besteht, welche normative Ethik die richtige ist, werden solche Handlungsziele… Normative Werturteile und Wirtschaftswissenschaft weiterlesen

Die problematischen Umweltwirkungen der „ökologischen Landwirtschaft“

Dieser Beitrag ist auch im ÖkonomenBlog erschienen. Einen Anteil von mindestens 30% der ökologischen Landwirtschaft an der landwirtschaftlich genutzten Fläche fordert das bayerische Volksbegehren „Rettet die Bienen!“. Der Koalitionsvertrag der Großen Koalition sieht bis zum Jahr 2030 einen bundesweiten Anteil von 20% vor. Aktuell liegt er bei knapp unter 9%. Neben den vielfältigen Fördermitteln, die… Die problematischen Umweltwirkungen der „ökologischen Landwirtschaft“ weiterlesen

Wenn ein schlechter Rat teuer ist: Der Deutsche Rat für Nachhaltige Entwicklung

Dieser Beitrag ist auch im Ökonomenblog und im Blog Novo-Argumente erschienen. Seit April 2001 hat Deutschland einen „Rat für nachhaltige Entwicklung„. Er wurde nicht vom Parlament per Gesetz sondern von einer Bundesregierung per Verordnung installiert. Seine Aufgabe besteht in der „Beratung der Bundesregierung bei der Erarbeitung einer nationalen Strategie für eine Nachhaltige Entwicklung“ sowie in… Wenn ein schlechter Rat teuer ist: Der Deutsche Rat für Nachhaltige Entwicklung weiterlesen