Wenn ein schlechter Rat teuer ist: Der Deutsche Rat für Nachhaltige Entwicklung

Dieser Beitrag ist auch im Ökonomenblog und im Blog Novo-Argumente erschienen. Seit April 2001 hat Deutschland einen „Rat für nachhaltige Entwicklung„. Er wurde nicht vom Parlament per Gesetz sondern von einer Bundesregierung per Verordnung installiert. Seine Aufgabe besteht in der „Beratung der Bundesregierung bei der Erarbeitung einer nationalen Strategie für eine Nachhaltige Entwicklung“ sowie in… Wenn ein schlechter Rat teuer ist: Der Deutsche Rat für Nachhaltige Entwicklung weiterlesen

Wettbewerb und Kooperation aus evolutionstheoretischer Perspektive

Nach der neoklassischen Wirtschaftstheorie sind kooperativem Verhalten im herkömmlichen Sinn enge Grenzen gesetzt. Ohne die Möglichkeit bindende Verträge abzuschließen, strebt der Homo oeconomicus stets den Nash-Gleichgewichtspunkt an. Ein Verhalten, das mit zunehmender Anzahl der Spieler wohl eher dem herkömmlichen Verständnis von Wettbewerbsverhalten entspricht. Ändert sich dies, wenn man sich nicht auf die neoklassische Wirtschaftstheorie sondern… Wettbewerb und Kooperation aus evolutionstheoretischer Perspektive weiterlesen

Der Mythos von den „großen Herausforderungen“

Maurer, Rainer (2017), Ist angesichts sogenannter „Großer gesellschaftlicher Herausforderungen“ ein Umbau des Wissenschaftssystems erforderlich?, Aufklärung und Kritik, 24 (1), S.127-143, Nürnberg. Vortrag für das Hotspot-Symposium „Die Rolle der Hochschule in der Gesellschaft“ In der Verfilmung des Romans „Er ist wieder da“ hält der wiedererstandene Adolf Hitler eine bizarre Fernsehansprache, bei der das Publikum augenscheinlich stark… Der Mythos von den „großen Herausforderungen“ weiterlesen

Die selbsternannten Wächter „der“ Moral und ihre Schwierigkeiten mit den Erfahrungswissenschaften

Dieser Beitrag ist auch auf Ökonomenstimme (Teil 1 & Teil 2) erschienen. 1. Die gröbsten „Missverständnisse“ Thomas Beschorner und Martin Kolmar haben mit einer Replik („Die Ökonomik und ihre Schwierigkeiten mit der Moral„) auf meinen Beitrag („Der VW-Skandal, die Wirtschaftsethik und die Wissenschaft„) reagiert, die bei näherem Hinsehen noch mehr Fragen aufwirft als ihre zuvor… Die selbsternannten Wächter „der“ Moral und ihre Schwierigkeiten mit den Erfahrungswissenschaften weiterlesen

Ein Argument für die Möglichkeit von Entscheidungsfreiheit

Die meisten Ethiken beruhen auf der impliziten Annahme, dass der Mensch Handlungsentscheidungen bewusst und auf der Grundlage eines freien Willens trifft. In meinem Beitrag „Der VW-Skandal, die Wirtschaftsethik und die Wissenschaft“ habe ich darauf hingewiesen, dass verschiedene naturwissenschaftliche Experimente, diese Annahme in Frage stellen und damit auch die Grundvoraussetzungen dieser Ethiken. Keine Ethik kommt deshalb… Ein Argument für die Möglichkeit von Entscheidungsfreiheit weiterlesen

Der VW-Skandal, die Wirtschaftsethik und die Wissenschaft

Dieser Beitrag ist auch auf Ökonomenstimme.org erschienen. Der VW-Skandal zeigt: CSR kann kein effektives Instrument der Wirtschaftspolitik sein Eigentlich ist es doch offensichtlich: Wenn noch nicht einmal ein Unternehmen wie die Volkswagen AG mit einem renommierten Markennamen und daraus resultierendem hohem Reputationsrisiko einen ausreichenden Anreiz hat, strafbewerte Gesetze einzuhalten, dann kann man doch nicht ernsthaft… Der VW-Skandal, die Wirtschaftsethik und die Wissenschaft weiterlesen