Leider noch immer aktuell: Flüchtlingsströme und Agrarsubventionen

Die Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa hat wieder einmal verdeutlicht, dass der Migrationsdruck in vielen afrikanischen Ländern so stark ist, dass die Menschen dort enorme Risiken eingehen, um auszuwandern.

Ein Faktor, der zu diesem Migrationsdruck beiträgt, sind die Agrarsubventionen, die an die Bauern in den wohlhabenden Ländern gezahlt werden. Sie führen zu landwirtschaftlichen Nettoexporten der wohlhabenden Länder und verdrängen dadurch die Landwirtschaft in den ärmeren Ländern, die ihren Bauern solche Subventionen nicht zahlen können. Natürlich gegebene komparative Vorteile, die diese Länder in vielen Bereichen der landwirtschaftlichen Produktion haben, werden durch die Agrarsubventionen der wohlhabenden Länder eliminiert. So werden die Bauern der armen Länder dann zur Flucht in die wohlhabenden Länder getrieben.

Das Phänomen ist schon seit langem bekannt und dokumentiert, wie dieser Eintrag vom vergangenen Jahr zeigt: „Wie Agrarsubventionen den Freihandel in Verruf bringen

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