Keine Gefahr von Dominoeffekten bei Staatsbankrotten in einer Währungsunion?

In der aktuellen Diskussion der Europäischen Schuldenkrise zeichnet sich in Deutschland die Tendenz ab, die Ansteckungsgefahr von möglichen Staatsbankrotten eher gering einzuschätzen. So hat Stefan Homburg in einem Spiegel-Interview die Ansicht geäußert „Es gibt kein ökonomisches Argument, warum Staatsinsolvenzen in einer Währungsunion schlimmer sein sollten als sonst“ und Volker Wieland hat in einem FAZ-Interview auf… Keine Gefahr von Dominoeffekten bei Staatsbankrotten in einer Währungsunion? weiterlesen

Die E-Bonds sind schon unterwegs

Dieser Beitrag ist auch im Blog http://www.wirtschaftlichefreiheit.de erschienen und kann auch dort kommentiert werden. Sehr entschieden und abermals nicht unbedingt ihre internationalen Sympathiewerte steigernd hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die vom Luxemburgischen Premierminister Juncker und dem italienischen Finanzminister Tremonti vorgeschlagene Einführung von Euro-Bonds zur Deckung der Staatsverschuldung aller Mitgliedsländer der EU in Höhe von 40% ihres… Die E-Bonds sind schon unterwegs weiterlesen

Die geplanten Neuregelungen zum Stabilitäts- und Wachstumspakt

Auf dem letzten EU-Gipfel in Brüssel wurde beschlossenen, das Bailout-Verbot des Stabilitäts- und Wachstumspaktes (Artikel 125 AEUV) unangetastet zu lassen. Es wird also weiterhin grundsätzlich das Prinzip gelten „Ein Mitgliedstaat haftet nicht für die Verbindlichkeiten der Zentralregierungen (…) eines anderen Mitgliedstaats und tritt nicht für derartige Verbindlichkeiten ein.“ Geändert werden soll aber Artikel 122 AEUV,… Die geplanten Neuregelungen zum Stabilitäts- und Wachstumspakt weiterlesen