Die Kunst der Wahl des noch größeren Übels

Während die Märkte das Ende der Europäischen Währungsunion einpreisen (Schaubild 1) und der Interbankenmarkt vollends kollabiert ist (Schaubild 2), weist Angela Merkel auf dem G-20 Gipfel in Mexiko jede Kritik von sich und erklärt, was die Europäer alles unternommen haben, um die Währungsunion krisenfest zu machen: Fiskalpakt, Euro-Rettungsfonds, Bankenrekapitalisierung, Wachstumspakt und bald weitere Schritte zu… Die Kunst der Wahl des noch größeren Übels weiterlesen

Keine Gefahr von Dominoeffekten bei Staatsbankrotten in einer Währungsunion?

In der aktuellen Diskussion der Europäischen Schuldenkrise zeichnet sich in Deutschland die Tendenz ab, die Ansteckungsgefahr von möglichen Staatsbankrotten eher gering einzuschätzen. So hat Stefan Homburg in einem Spiegel-Interview die Ansicht geäußert „Es gibt kein ökonomisches Argument, warum Staatsinsolvenzen in einer Währungsunion schlimmer sein sollten als sonst“ und Volker Wieland hat in einem FAZ-Interview auf… Keine Gefahr von Dominoeffekten bei Staatsbankrotten in einer Währungsunion? weiterlesen

Die E-Bonds sind schon unterwegs

Dieser Beitrag ist auch im Blog http://www.wirtschaftlichefreiheit.de erschienen und kann auch dort kommentiert werden. Sehr entschieden und abermals nicht unbedingt ihre internationalen Sympathiewerte steigernd hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die vom Luxemburgischen Premierminister Juncker und dem italienischen Finanzminister Tremonti vorgeschlagene Einführung von Euro-Bonds zur Deckung der Staatsverschuldung aller Mitgliedsländer der EU in Höhe von 40% ihres… Die E-Bonds sind schon unterwegs weiterlesen